Me, myself and I

Hier ist nix | Hier auch nicht| Und hier schon gar nicht
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Die Klasse von 1980

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Der letzte Tag

12. Juni 1980. Im Herzen von 466 Gelsenkirchen-Buer. Theodor-Heuss Realschule. Für die Hoffnung der kommenden Jahrzehnte beginnt der Ernst des Lebens. Zumindest für die meisten. Einige andere ziehen noch weiter das leichte Leben vor und gehen zu weiterführenden Schulen. auch wenn es dem einen oder anderen nicht viel gebracht hat. So wie mir.
Ich machte auf der höheren Handelsschule eine Ehrenrunde und verließ sie dann ohne Abschluss nach drei Jahren. Lehre als Kaufmann, Bundeswehr-Grundwehrdienst, Praktikant bei der Ruhrkohle, Lehre als Bergmechaniker angefangen, dann in den kaufmännischen Bereich gewechselt (Vitamin B:), Magengeschwüre aus Zukunftsangst um die entstanden Familie, Qualifizierung als BildTextIntegrationsfachmann, Dozent, selbständig im Bereich neue Medien, Softwaretrainer für Macromedia (der einzige im deutschsprachigen Bereich für das Tool Authorware), Sales Manager bei Linotype, Anstellung in GE, nach dem 11.09. Einbruch der New Economy und wieder selbständig.

Dann 2004 der Sprung mit Sack und Pack und Kind und Kegel nach München und dort arbeite ich jetzt als E-learning Consultant (Beratung, Entwicklung, Implementierung von Lernplattformen und Lerninhalten, also versuchen, jedem alles mittels Computer beizubringen. Nebenher ab und zu Komparse bei Operinszenierungen (Aida in GE und Paris, Carmen in GE, jetzt Turandot in München / www.cbt24.de) und natürlich Schalker. Einmal blau, immer blau.

Das erste Treffen nach 25 Jahren

Junge, wie die Zeit vergeht. Schnipp und 25 Jahre sind um. Das Wochenende vorher ging ich in den Keller und kramte die alten Dias raus. Da kam vieles wieder hoch, was im tiefsten der Gehirnwindungen schlummerte. Namen, Gesichter, Ereignisse. Und die Vorfreude stieg von Tag zu Tag. Bei der Bahnfahrt guckte ich mir noch das A4-Bild der Klasse an und konnte 3/4 der Jungs erkennen und benennen. Einige Gesichter waren mir jedoch völlig fremd und es konnten nur Spaßvögel sein, die sich in das Bild reingemogelt haben. Und wie ich beim Treffen erfahren durfte, gab es einige, die nicht auf dem Foto zu erkennen waren und über die ich die eine und andere Erinnerung habe.

Letztes Jahr hatte ich ein Klassentreffen von der HöHa und die Erfahrung dort veranlasste mich 20 Minuten vorher da zu sein. Denn wenn dann einer kommt und man erkennt ihn nicht sofort weiß einer der anderen bestimmt wer es ist .. oder sein könnte.
Und genauso war auch die Erfahrung der fallenden Altersmaske:
Wenn man ein paar Minuten mit einem spricht erscheint der Bengel mit dem man damals sprach. Mimik, Gestik, Gebaren ist bei den allermeisten gleich geblieben. Und so war es auch diesmal.

Gereon der Spaßvogel, Lensing die Kante, Alfred E N., Matze (Ich wusste gar nicht, dass man sich sooo viele Geschichten und Dönekes merken kann). Und auch die Lehrer sind sich treu geblieben, locker, passende Sprüche, aber auch bieder, je nach Typ.
Dann noch der Brief von Frau Stahlhacke, die wir doch alle ins Herz geschlossen hatten - ein optischer Reiz in einer reinen Jungenklasse- und die wir als Jungbullen dann doch auch ein wenig für das Schulleben abgehärtet haben.
Wie nachhaltig wir ihr und sie uns doch in Erinnerung geblieben ist/sind. Die chinesische Augengymnastik hatte ich völlig verdrängt, obwohl ich sie öfter - bei einigen Liebschaften- erfolgreich einsetzte. Jetzt kenn ich wenigstens wieder den Ursprung :)

Ich fand es einen tollen Abend, der für mich zu früh um 2:30 Uhr endete, aber da war mein Deckel rundherum voll und ich... zufrieden. Es hat wirklich Spaß gemacht und bedarf absolut einer Wiederholung!
Klasse fand ich, dass wirklich alle die konnten auch da waren und dass auch so viele Lehrer den Weg zu uns fanden. Dass viele auch aus weiter Ferne anreisten und uns an ihrem Weg teilhaben ließen, die Windungen des Lebens.

Jungs: Danke.

Und auf ein Wiedersehen in 200x. Nicht dass wir zum 50 jährigen dann doch mit dem Rollator oder Pflegedienst in die untere Etage müssen.

Volker

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